Hunderttausende Anhänger des in den Präsidentschaftswahlen unterlegenen Mir Hussein Mussawi gehen seit der offiziellen Verkündung des Ergebnisses in Teheran und in anderen Städten des Iran auf die Straßen, um gegen den offensichtlichen Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen zu demonstrieren. Nach amtlichen Angaben erhielt Ahmadinejad rund 24 Millionen, Mussawi rund 6 Millionen Stimmen. Die Opposition spricht von genau umgekehrten Zahlen, die zunächst vom Innenministerium in Umlauf gebracht wurden. Statt der vom obersten Revolutionsführer Khamenei gewünschten Geschlossenheit des Volkes hinter Ahmadinejad, stehen dieser und er selbst in der Kritik. Khamenei hat unter dem Druck der Straße eine teilweise Neuauszählung der Stimmen angeordnet. Eine einmalige Situation im Iran in den 30 Jahren der islamischen Republik. Wohin führt sie?









